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DIE ANFÄNGE

Der 1907 geborene Roger Vivier entwirft Schuhe, die Skulpturen gleichen, was ihm den Namen Fabergé der Schuhe einbringt. 1924 beginnt er ein Kunststudium an der Pariser Kunstakademie, das er jedoch nach zwei Jahren abbricht, um eine Ausbildung als Schuhmacher zu absolvieren. Seiner Leidenschaft für das Musical folgend, beginnt er Bühnenkulissen zu entwerfen und macht auf diese Weise die Bekanntschaft von Mistinguett und Joséphine Baker, für die er seine ersten Maßschuhe anfertigt.

Das Design ist seit jeher meine Leidenschaft. Ich gehe meine Entwürfe immer wieder durch, um herauszufinden, ob meine Idee wirklich funktioniert und die Architektur des Fußes respektiert.

Das Design ist seit jeher meine Leidenschaft. Ich gehe meine Entwürfe immer wieder durch, um herauszufinden, ob meine Idee wirklich funktioniert und die Architektur des Fußes respektiert.

DER HANDWERKER

Infolge dieser erfolgreichen Schuhkreationen eröffnet er 1937 seine erste Boutique in der Pariser Rue Royale. Der Absatz ist sein absolutes Erkennungsmerkmal, vom Stöckelabsatz Aiguille, den er als Erster im Jahr 1954 lanciert, bis zu dem geschwungenen Virgule-Absatz, der ab 1963 zur Ikone des Hauses avanciert. Dem begnadeten Handwerker und Liebhaber femininer Eleganz gelingt es, dank dem jahrhundertealten Savoir-faire der alten Pariser Stickerei-Ateliers, einem Schuh die Aura eines Kunstwerks zu verleihen.

Die Avantgarde exisitiert nicht. Es gibt nur Nachzügler.

DIE LEIDENSCHAFT FÜR SCHUHE

Roger Vivier bleibt auch für seine außergewöhnlichen Musen in Erinnerung. Er entwarf das Paar Schuhe, das Königin Elisabeth II. 1953 anlässlich ihrer Krönung trug. Des Weiteren stattete er die großen Diven ihrer Zeit aus, darunter die Herzogin von Windsor, Prinzessin Soraya, Marlene Dietrich, Elizabeth Taylor, Jeanne Moreau, Brigitte Bardot und Catherine Deneuve in Buñuels Film « Belle de Jour » aus dem Jahre 1967, die dank der silberfarbenen Spange in die Geschichte eingeht.

Die Avantgarde exisitiert nicht. Es gibt nur Nachzügler.